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Freitag, 10. Juni 2005
Ich erspare mir jetzt den offiziellen Berichtsanfang, da er wieder wie die anderen ausschauen w?rde. ?Ich hab ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr......?
Seit dem Mama und Papa wieder in Berlin sind, ist langsam wieder Alltag eingekehrt. Ich werde diesmal wirklich nur ?ber die Sachen berichten, die sonst nicht der Alltag sind.
Am Montag, dem 30. Mai, wurde in den Staaten der Memorial Day gefeiert. Nach langem Hin und Her habe sogar ich an diesem Tag frei bekommen. Ich fuhr zu Tollefsons und gemeinsam fuhren wir am Nachmittag zu einer Party, bei der Michaels Kollegen waren. Unter anderem traf ich dort die Zeichensprachenlehrerin. Es war wirklich sehr nett. Wenn ich mich zur?ckerinnere wie ich mich vor fast einem Jahr gef?hlt habe, als ich zum ersten Mal dabei war..... stelle ich fest, dass sich einiges ver?ndert hat. Zum einem meine Englischkenntnisse und au?erdem habe ich mich auch die amerikanische Art des Small-Talk gew?hnt.
Am 1.Juni (Kindertag) hatte meine Mama ihren 50.Geburtstag. Nun ?berlege ich ob ich ihr Alter verschweigen m?sste. Aber wisst ihr was? Ich glaube, dass meine Mama ganz sch?n auf Zack ist und ich stolz auf sie bin und daher diese Zahl keine Bedeutung hat. Hab dich lieb, Mama!
Am Freitag, dem 3.Juni, holte Scott mich von der Arbeit ab und wir fuhren nach Milwaukee. Robyn, Steph?s Schwester heiratete n?mlich am Samstag. Es war die erste amerikanische Hochzeit, auf der ich war. Am Freitag abend probten sie die ganze Zeremonie schon einmal. Wer muss wo stehen und wann loslaufen etc. Anschlie?end gab es das ?Rehearsal-dinner? (Probe-Abendessen, wo bei dich das Wort Probe nicht auf das Abendessen bezieht, sondern es ist das Abendessen nach der Hochzeitsprobe) Am Samstagvormittag war also Schick-Machen angesagt. Da Steph eine der Bridesmaids (Brautjungfern) war, lie? sie sich ihre Haare auch sch?n machen. In einem Salon trafen wir (ich als Zuschauerin) auf alle anderen Bridesmaids und nat?rlich auf die Braut. Die kirchliche Trauung war recht kurz und knapp. Vielleicht von 13:30 Uhr bins 14:00 Uhr. Steph und ich sangen / spielten zwei Lieder zwischendurch. Ansonsten galt es stillstehen und sch?n aussehen! Anschlie?end gab es noch eine Feier, bei der gegessen und getanzt wurde. Es ging recht lange, doch Scott und ich fuhren schon gegen 22 Uhr nach Hause. Wir hatten echt gute Gespr?che. Das war voll cool. Am Sonntag war dann noch ?Geschenke auspacken? angesagt. Das ist mir ja ganz unbekannt gewesen. Die ganzen Bridesmaids kamen, die Eltern waren dabei.... In Deutschland macht es doch das neue Ehepaar alleine.... Wie auch immer. Die ganze Auspackerei ging viel zu lange, so dass mich Scott zur?ck nach Waunakee gefahren hat, denn ich ging anschlie?end noch zu Tollefsons babysitten. War echt lustig, denn wir spielten Verstecken. Ich war die erste, die suchen musste. Es ist echt keine gro?e Kunst mit Kindern im Alter von 2, 3, 5 und 9, nicht wahr? Also z?gerte ich das ganze mit Fragen, wie ?wo k?nnten blo? die Kids sein? Sind sie hinter dieser Ecke?? heraus. Sophia (3) war dann die n?chste mit dem Suchen dran. Allerdings hatte sie wirklich keinen blassen Schimmer, wo ihr Geschwister sein k?nnten. Doch sie probierte meine Methode aus und fragte ?Mmmhh.... where could the other kids be? Are they under the rocks?? und dann schaute sie unter den gro?en Steinen nach. Es war echt herrlich.
Ja, das war das vergangene Wochenende. Diese Woche war ich jeden Morgen mit den Kids am Spielplatz. Die Sonne scheint und die Luftfeuchtigkeit ist widerlich hoch. Abgesehen davon ist es f?r mich, als w?rde ich zwei Hasen gleichzeitig jagen. Nicholas ist im Nu ganz oben auf dem Kletterger?st. Emily krabbelt und klettert flei?ig hinterher. Wenn ich dann auch noch da bin und sie regelm??ig schon am Anfang die Rutsche wieder herunterschicke, sind sie mir dann ganz b?se. Sand essen macht au?erdem auch recht viel Spa?. Nicholas macht es mit Vorliebe. Emily hat nur einmal einen ihren Mund mit dem Zeugs vollgeschaufelt und fand es nicht toll.
Gestern Abend war ich wieder zur Probe. Ich wartete auf Steph, sa? im Auto und h?rte Musik. Doch nach 2-5 Minuten dachte ich daran, dass das wohl nicht das Beste ist f?r meine Karre und so schaltete ich alles aus und sa? halt und wartete. Als Steph kam, wollte ich den Motor anmachen, damit ich die Fensterscheiben hochmachen kann. Doch der Motor knurrte nur kurz und schwieg dann. Ich war vielleicht gl?cklich! Scott kam dann und gab mir Starthilfe. Klappte alles auch gleich. Wir lie?en das Auto 10 Minuten laufen. Sp?ter probierte er nocheinmal, ob es anspringt und es war wieder tot. Er gab mir noch einmal Starthilfe. Da er nach Hause musste, sagte er mir, dass ich es ?ne halbe Stunde lang laufen lassen sollte. Tat ich auch. Doch sobald ich den Motor aushatte, konnte ich es nicht wieder in Gang bringen. Ich bekam dann noch einmal Starthilfe bevor ich dann nach Hause musste. Ich kam auch heil hier an. Nun muss ich es noch Jeff berichten. Das werde ich dann jetzt auch machen und dann meinen Arbeitstag starten.
Daher w?nsche ich euch jetzt noch ein sch?nes Wochenende und werde mich fertig machen.
10.6.05 19:26


Mittwoch, 22. Juni 2005
Ich bin nun schon 1 ganzes Jahr in den Staaten und es f?hlt sich ganz komisch an. Wahrscheinlich, weil es sich so anf?hlt, als w?re es gar nicht so lange her, dass ich gekommen bin. Ich denke schon daran, dass ich mich bald verabschieden muss und wei? auch, dass es alles andere als leicht wird.
Bevor es aber zum Abschied kommt, will ich euch noch auf dem Laufenden halten, was bei mir die letzten Wochen gewesen ist.
Am 10.Juni hat Bertha eine neue Batterie bekommen. Es ist ihr erster Batteriewechsel in ihrer 10-j?hrigen Laufbahn gewesen. War also schon Zeit!
Am 11.Juni war ich mit Scott und Steph zu der Geburtstagsfeier von Scotts Nichte und Neffen. Wir sind 3 1/2 Stunden nach Norden gefahren, waren dort ca. 3 Stunden und fuhren am Nachmittag wieder die 3 1/2 Stunden zur?ck. War also ein langer Tag im Auto.
Am Sonntag, dem 12.Juni, hatten wir nach der Gemeinde ein AuPair Treffen. Wir waren am Lake Wingra, a?en Eis und quatschten.
Der Montag war in der darauffolgenden Woche der einzige Arbeitstag f?r mich, denn am Dienstag fuhr ich mit Michael und Jerry zur Willow Creek Arts Conference! Es war der Hammer und ich bin nun voller neuer Ideen und Motivation und und und.... Es war einfach toll.
Ich wei?, ich habe mehreren Leuten versprochen, dass ich mehr ?ber die Konferenz schreibe, aber ich brauch noch ein wenig Zeit ?ber alles nachzudenken. Ich werde sp?ter dann berichten. Abgesehen davon m?chte ich euch wieder mal was zum Lesen geben und ich will euch nicht l?nger warten lassen.
Am Samstag Vormittag war Probe f?r Sonntag Nachmittag. Denn da kam Jeff Rohlwing und gab ein Konzert und Echoes er?ffnete das Ganze mit 5 Liedern. Die Probe war recht langwierig und ich war nicht gerade geduldig. Nach einem Mittagsschlaf ging es mir dann schon besser. Am Nachmittag surfte ich dann eine recht lange Zeit im Internet und suchte nach einer speziellen Gitarre. Ich hatte mir n?mlich in den Kopf gesetzt, dass ich DIESE Gitarre haben muss. Wie auch immer. Bei ebay habe ich auch eine gefunden und habe auch daf?r gesteigert. Da diese Aktion schon am 9. und am vorletzten Tag war und noch keiner geboten hat, war ich meiner Sache ziemlich sicher und freute mich schon total. Nun hie? es nur noch abwarten. Am Sonntag hatten wir vor dem Gottesdienst nicht die gewohnte Andachtszeit mit Echoes, sondern Steph gab und einen Gedankenansto? und forderte uns auf, einfach eine Stille Zeit alleine mit Gott zu haben. Sie gab uns den Gedanken, dass wir ?fters in der Bibel lesen k?nnen, dass wir Gott unser bestes Lamm bringen sollen! Was bedeutet das f?r mich? Ich verzog mich also nach drau?en auf die Wiese und fing an nachzudenken, was das denn praktisch bedeuten w?rde. Ich dachte daran, dass ich zeitlich mein Bestes, mein Wertvollstes geben kann. Dazu geh?rt auch die Zeit, auf der ich einfach faul auf der Haut liege oder mich ?ber Langeweile beschwere (wei? zwar nicht, wann das das letzte mal vorkam...) Ich dachte auch an meine Begabungen. Musik, Umgang mit Kindern.... Was kann ich machen, um das zu f?rdern und somit das Beste daraus machen? Was habe ich an Besitz, was mir wertvoll ist? Wie kann ich es Gott geben? Wie kann ich es zu Gottes Ehre benutzen? Zu diesem Besitz geh?rt zum Beispiel mein Laptop oder meine Kamera.... Auch an die Gitarre - die ich noch gar nicht hatte ? habe ich gedacht. Ich betete, dass ich mit allem, was ich habe, besitze und wo er mich talentiert hat, IHM mein Bestes gebe.
W?hrend des Gottesdienstes sang ich eins meiner Lieblingslieder.
Es hei?t ? You Are God Alone? Es ist echt der Hammer. Wer den Text haben m?chte, kann mich deshalb ja mal anschreiben.
Am Abend war dann das Konzert und es lief echt ganz gut. Wir waren alle nach Eis essen hinterher. Von dort aus beeilte ich mich nach Hause, weil ich ja wissen wollte, ob ich die Gitarre nun habe oder nicht. Ich holte meine emails ab und wartete die letzten 20 Minuten der Auktion ab. Zwischendurch las ich eine Mail von Jen, die sonst auch bei Echoes singt. Sie bedankte sich f?r das Lied, das ich im Gottesdienst gesungen habe, weil ... ach wisst ihr was? Hier ist die Mail:
?HI - I just wanted to tell you that I thanked God again today for your presence and talent. The song you offered today was beautiful, and my husband loved it too, and he doesn't often say much about the songs, or much that's very positive anyway. For years I've been hoping his heart would change toward the Lord, and lately I've been wondering if it is slowly doing so. I decided to "lay off" and not force anything, letting God do His work through events in Kurt's life, etc. Well, today when you sang, I had asked him to go get Evan from the nursery and he wouldn't leave until you were done because he loved the song so much. That may sound small to you, but it was big to me, and to God, so I thank you!!?
Ich war total gl?cklich, sa? klatschend und mit G?nsehaut vor dem Laptop. Ich wei?, dass es nicht um mich geht, sondern das so etwas NUR Gott bewirken kann und ich bin so froh, dass er mich benutzt, um Herzen zu bewegen! Ich war ?bergl?cklich. Doch nun zur?ck zu der e-bay-Geschichte. 3 Minuten vor Schluss ?berbot mich dann doch noch jemand. Ich versuchte, noch einmal zu steigern, doch das Internet bei Loomans ist soooooo langsam, dass der Laptop 4 Minuten brauchte um ?berhaupt die n?chste Seite zu ?ffnen. Dann war allerdings die Auktion zu ende und ich war schon ein wenig sauer. Denn ich WOLLTE DIESE Gitarre einfach mal haben!!! Ich war total entt?uscht und das erschrak mich ein wenig. Noch am Morgen habe ich Gott gesagt, dass er mein Bestes, Wertvollstes haben soll. Schlie?lich ist er es ja auch, der er mir erm?glicht, diese Dinge zu haben. Doch an diesem Abend habe ich gemerkt, dass da wohl einige Priorit?ten verrutscht sind. Selbst die Mail, die ich von Jen bekommen habe, schien pl?tzlich nicht mehr sooooo cool! Ich war echt schockiert von mir selbst. Also machte ich mich einfach nur bettfertig und legte mich hin. Gott und ich hatten noch ein Gespr?ch...! Ich bin Gott echt dankbar f?r diese Lektion. Ich h?tte zwar immer noch gern DIESE Gitarre , doch wei? ich auch, dass es so das Beste f?r mich ist. DANKE GOTT!!!!
So, fertig! Mittlerweile ist es Donnerstag. Ich arbeite von 7:30 bis 12:30 Uhr, danach pack ich meine Siebensachen ins Auto und bringe sie zu Christensens. Am Abend habe ich Probe f?r Sonntag. Morgen ist mein letzter Arbeitstag und Steph holt mich anschlie?end ab. Wir fahren zu einem Wasserpark. Also an Programm fehlt es mir nicht.
Ich habe ein Gebetsanliegen. K?nnt ihr bitte f?r Loomans und das neue AuPair Patricia beten? Sie kommt morgen abend hier an. Der Wechsel und einfach alles Neue macht Karen und Jeff nerv?s. Bitte betet auch f?r die Kids, dass sie ebenfalls eine gute Umgew?hnung haben.
23.6.05 14:07





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